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Männerträume werden wahr
> mehrDer letzte Arbeitstag des Corny S. Ein kleines Resümee über 16 Monate als Bildungsreferent im GJW NWD
Im Frühjahr 2009 zeichnete sich ab, dass sich die Suche nach einem neuen Jugendpastor im Gemeindejugendwerk Nordwestdeutschland noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würde und somit ließ man sich auf ein kleines Experiment ein: Wie wäre es die Hauptamtlichen Stelle zum Übergang mit einer „pädagogischen Fachkraft“ zu besetzen?
Etwa zur gleichen Zeit überlegte ein Lehramtsstudent aus Münster und langjähriger JungscharÜberörtlicher in NWD, wohin es ihn zu welchem Zweck nach Ende seines Studiums verschlägt.
Die Wege überkreuzten sich, so dass ich, Corny, im September 2009 Bildungsreferent im GJW wurde und die Kinder-, Jungschar- & Jugendarbeit der Baptisten im Nordwesten begleiten, anleiten und genießen durfte.
Es waren es sehr spannende & ereignisreiche Monate: unglaublich viele Aktionen & Treffen, Begegnungen, großem Einsatz von Mitarbeitern, strahlenden & nachdenklichen Teilnehmern. Ein Blick in den Kalender verrät, dass im GJW NWD unglaublich viel Leben ist. Kaum ein freies Wochenende. Das ist schon beeindruckend, was alles auf die Beine gestellt wurde und weiterhin wird. Doch nicht nur die Masse, sondern auch die Qualität ist lobenswert. Es ist einiges an Segen vom Höchsten ins GJW geflossen, das war ziemlich spannend und intensiv für mich!
Seit Oktober 2010 ist der André in NWD angekommen und die Suche nach einem Jugendpastor beendet. Ich durfte ihn noch „einarbeiten“ und erklären wie so ein GJW funktioniert. Das Büro wurde voller und mit noch mehr Leben gefüllt. Die Arbeit wurde komischerweise nicht weniger, wenn man zu zweit im Büro sitzt. Stattdessen konnten wir uns die Bälle gegenseitig zu spielen, Ideen mindmappen, Methoden zelebrieren und die Kaffeemaschine an ihre Grenzen bringen.
Von nun an sitzt er dann alleine (mit Martina) hier, seid lieb zu ihm und schickt ihm doch ein paar aufmunternde Mails an andre.krause(at)gjwnwd.de. Da freut er sich.
Für mich persönlich war es grundsätzlich eine wirklich gute Zeit. Ich konnte für eine Menge lernen, mich in der Praxis ausprobieren und wiederum Gelerntes anwenden. Obwohl ich am Anfang dachte, ich würde den Laden hier durch die Jungschar sehr gut kennen, gab es doch viele Neuigkeiten und Erfahrungen, die sich beim tiefen Blick in den anderen Arbeitskreisen und auch im Büro ergaben. Dafür bin ich sehr Dankbar und will in der großen weiten Zukunft gerne in ähnlichen Bereichen weiter arbeiten.
Das nicht alles goldglänzend war, ist selbstverständlich. Die Umstellung vom Ehrenamt zum Hauptamt war nicht immer leicht; Verantwortung für einen riesen Haufen von Jugendlichen zu tragen und manch langweilige Sitzung und schwieriges Thema zu bearbeiten… Dazu noch die Problematik, wenn man sein Hobby zum Beruf macht, ergibt sich selten eine 40 Stunden Woche und die erfolglose (?) Suche nach neuen Hobbies.
Aber dies alles nahm ich gerne in Kauf! An vielen Herausforderungen konnte ich wachsen und mit Martina hatte ich aber eine unglaublich wertvolle Sachbearbeiterin an der Seite. Was sie alles mit einer halben Stelle hier leistet ist schon immer wieder dankenswert!
Außerdem möchte ich gerne die vielen Mitarbeitenden in den AKs und auf den Veranstaltungen erwähnen. Das GJW zu wuppen ist Arbeit und wenn ich sehe, wieviele dies nebenbei machen, dann ist einfach unglaublich. Ich musste sehr oft feststellen wie dick wir doch in NWD gesegnet sind!. Ein großer Dank geht auch an Wilma, Hoffe und die gesamte Landesverbandsleitung für eine Chefetage deren Herz fürs GJW brennt. Klasse! und „das Büro“ hab ich vorhin schon erwähnt!
Nun ist es für mich soweit an dieser Stelle Tschüss zu sagen. Ich werde in den nächsten Monaten meiner Masterarbeit zuwenden und eine weitere Umstellung erleben: Vom GJW-Hauptamtlichen zurück zum ehrenamtlichen JungscharÜberörtlichen. Mal gucken, wie es in die Richtung funktioniert!?
So wünsche ich euch allen reich gesegnete Festtage, macht ein bisschen auf Entspannung, freut euch an der wunderbarsten Botschaft und dann startet durch in das hoffnungsvolle Jahr 2011.
Vielen Dank für die wunderbare Zeit, Gottes Segen und bis bald…
euer Bildungsreferent a.D. Corny

