Bericht

vom Sommerlager 2021

Hallo, liebe Eltern, Geschwister, Großeltern und alle anderen, die sich für das Sommerlager interessieren! Hier berichten wir euch, was auf dem Sommerlager so passiert ist. Von jedem Tag seht ihr hier ein paar Bilder und eine kurze Zusammenfassung, was bei uns so los war.

Tag 1

Endlich war es soweit: der erste Sommerlager-Tag nach zwei Jahren Zwangspause. Die Kinder waren anscheinend genauso voller Vorfreude wie die Mitarbeiter, denn ziemlich pünktlich um 15 Uhr waren praktisch alle da und bereit für das Sommerlager. Dann wurden Dokumente geprüft, das richtige Zelt gesucht, die Sachen ausgepackt und die Luftmatratze oder das Feldbett aufgebaut.

Und dann ging es auch ziemlich schnell weiter: Neue Leute kennenlernen, alte Bekannte begrüßen, direkt die Spielgeräte und Angebote stürmen oder erst einmal nachholen, was man sich noch alles zu erzählen hat. Schon war es Zeit für das Abendessen und danach für den ersten Abend. Den haben wir - nachdem wir mit dem Hissen der Fahne das Sommerlager gemeinsam eröffnet hatten- damit verbracht, uns gegenseitig und den Platz besser kennenzulernen. Und dann war der erste Tag auch schon vorbei.

Auch wenn es nur ein halber war, war man doch schon ganz schon müde von den vielen Eindrücken und dem ganzen Trubel. Aber vor allem auch voller Vorfreude auf die kommende Zeit.

Tag 2

Heute haben wir den ersten vollen Tag wie es sich gehört mit einer Runde Frühsport eröffnet und sind dann mit einem guten Frühstück und voller Energie in den Tag gestartet. Dann war es Zeit, Noah und seine Familie kennenzulernen, die uns mit ihrem Projekt, eine Arche zu bauen, durch das Sommerlager begleiten werden.

Am Nachmittag haben wir dann den Wald unsicher gemacht und für den Bootsbau Material bei einem Geländespiel gesammelt. Ein paar grüne Gestalten wollten uns das erspielte Material wieder abnehmen, aber davon haben wir uns natürlich nicht aufhalten lassen.

Am Abend haben wir dann Material und Werkzeug herausgeholt, um ein paar nützliche oder hübsche Sachen für die nächsten Tage zu basteln. Ein Tisch, eine Wäscheleine, ein Basketballkorb oder ein Briefkasten - alles war dabei.

Tag 3

Falls in den nächsten Tagen mal ein Überfall kommen sollte und jemand versucht, unsere schöne Fahne zu klauen, wissen wir jetzt, was wir da am besten machen können. Wir können fangen, verfolgen, Fesseln knoten und haben auch schon geübt, wie wir nach einem erfolgreich abgewehrten Überfall möglichst viele Süßigkeiten heraushandeln können. Mal sehen, wann wir das vielleicht noch anwenden können, es wird schon jeden Abend fleißig spekuliert.

Außerdem war heute wieder mal einige Zeit, um Projekte zu starten, zum Beispiel ein großes Haus aus Legosteinen, Verbesserungen an den Lagerbauten von gestern, eine entspannte Beauty-Behandlung, eine Abkühlung im Pool oder eine Runde an der Kletterwand. Da war für jeden was dabei und wir konnten das schöne Wetter so richtig genießen.

Am Abend gab es dann noch eine gemeinsame Spieleshow, bei der die Zelte in verschiedenen Aufgaben gegeneinander angetreten sind. Das war manchmal gar nicht so einfach, aber am Ende hatten wir eine ganze Menge Spaß dabei - und natürlich in jedem Lagerkreis einen stolzen Sieger.

Tag 4

Neuer Tag, neue Herausforderungen. Heute geht es nach dem Frühstück erst einmal ans Testen, wobei uns ein Testzentrum aus der Region freundlicherweise unterstützt. Als dann alles geschafft ist, geht es auch direkt weiter: heute steht das Run-Body-Run-Turnier an. Manche können kaum warten, dass es losgeht, andere haben zum ersten Mal einen Schläger in der Hand, aber alle sind motiviert, die Vorrunde für sich zu entscheiden. Und viele Schläge, Home Runs und gefangene Bälle später freuen wir uns auf die Finalrunde und erholen uns erst einmal mit einem entspannten Jahrmarktabend, vielen Spielständen, Eis und Zuckerwatte.

Tag 5

Heute kommt zum ersten Mal stärkerer Regen auf uns zu, aber wir lassen uns davon nicht aufhalten und verlegen das Mittagessen einfach ins große Zelt. Am Nachmittag haben sich Malte und Tobi eine Schnitzeljagd über den Platz überlegt, sodass die anderen Mitarbeiter eine kleine Pause einschieben können. Und natürlich muss auch die Finalrunde des Run-Body-Run-Turniers ausgespielt werden, die feierlich nach dem Abendessen eröffnet wird. Natürlich gehört dazu auch noch eine Runde, in der alle Kinder gegen die Mitarbeiter spielen.

Dann, als wir eigentlich schon ins Bett wollen, ist es plötzlich so weit! Eine ganze Menge verrückte Charaktere sind auf dem Platz unterwegs und wir vermuten: einer von ihnen möchte einen Überfall starten! Durch geschickte Ermittlungen finden wir heraus, dass der Bademeister der Haupttäter ist und auch als dann der Überfall startet, sind wir gut vorbereitet und haben schnell alle gefangen und zum Feuer gemacht. Das war nicht nur eine Menge Spaß, wir haben auch erfolgreich verhandelt und der Bademeister spendiert uns eine richtige Poolparty!

Tag 6

Der Morgen bringt eine Überraschung mit sich: die Mitarbeiter sind über Nacht alle sichtbar um 50 Jahre gealtert. Dementsprechend beginnen wir erst einmal mit etwas Morgengymnastik und wer sich Frühstück holen möchte, muss beim Bingo erfolgreich sein.

Als die Mitarbeiter dann mit Hilfe der Kinder wieder den Sprung in die Gegenwart schaffen, gibt es die versprochene und beim Überfall verhandelte Poolparty mit einer Menge Spielen, Slusheis, einer Schaummaschine und natürlich dem Pool. Das macht eine Menge Spaß und der Regen, der zwischendurch runterkommt, passt eigentlich ganz gut ins Konzept, so haben wir uns manchen Wasserschlauch gespart.

Tag 7

Heute mussten wir viel flexibel sein wegen der zweiten Runde Corona-Tests, die eine Weile gebraucht haben und weil das Wetter sich nicht so an den vereinbarten Wetterbericht hält. Aber das schadet der Stimmung überhaupt nicht, wir freuen uns über viel gemeinsame Zeit, probieren neue Ideen und Spiele aus und können auch das geplante Riesen-Mensch-Ärgere-dich-nicht in der Super Mario Edition mit Spezialfeldern im dritten oder vierten Versuch doch noch spielen, als der Regen dann wirklich aufgehört hat. Fazit des Tages: Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn man nur genug Ideen und die richtigen Leute um sich hat!

Tag 8

Der vorletzte volle Tag, so langsam ist die Abreise schon in Sicht. Eigentlich sind wir uns alle einig, dass 10 Tage viel zu kurz sind, die Vorschläge reichen von 4 Wochen bis zu 11 Monaten. Klar freuen sich alle auch schon auf zuhause, aber weg möchte auch keiner.

Am Nachmittag kann jeder noch mal nachholen, was er bisher vielleicht verpasst hat: ein eigenes T-Shirt bedrucken lassen, einen kleinen Garten anpflanzen, die Kletterwand besteigen, eine Runde Werwolf spielen oder ein Freundschaftsband knüpfen. Und wir machen schon Pläne für den Bunten Abend morgen, bei dem die Kinder selbst zum Programm beitragen können.

Nach dem Abendessen wollen wir als ganzes Lager ein cooles Foto machen. Passend zur Geschichte auf der Arche wollen wir eigentlich gemeinsam zum Lied "Aloha He" auf der Hüpfburg rudern. Dafür sind wir leider zu viele, sodass wir das Ganze an Land verlegen müssen, aber viel Spaß haben wir dabei trotzdem. Und das Video, das die Fotografen dabei aufnehmen, wird bestimmt eine super Erinnerung.

Tag 9

Die Arche hat wieder festen Boden erreicht und auch bei uns geht es langsam in Richtung Aufbruch. Aber erst einmal geht es noch einmal in den Wald für ein nächstes Geländespiel! Denn wir wollen ja auch den letzten Tag noch so richtig nutzen.

Dann wird es auch schon Zeit für den lange ersehnten Bunten Abend. Nach dem Motto "Klein gegen groß" treten in unzähligen Challenges, die sich die Kinder überlegt haben, immer ein paar Kinder gegen Mitarbeiter an. Trampolin-Ball, Bobbycar-Rennen, Hüpfburg-Hochsprung, Rätselwürfel lösen, Lieder erraten oder Fragen beantworten: der Wettkampf ist spannend und Kinder und Mitarbeiter geben alles. Zur Belohnung gibt es dann noch eine Abschluss-Party mit bunten Lichtern, Musik und natürlich einer Menge Süßigkeiten. Und dann ist er auch schon vorbei, der neunte Tag. 

Tag 10

Endspurt. Direkt nach dem Wecken geht es schon ans Packen, nach dem Frühstück ist das meiste schon bereit für die Abreise. Nur wir noch nicht, denn zuerst fehlt natürlich ein gebührender Abschluss. Noch einmal auf die besten Momente des Lagers zurückschauen, gemeinsam singen, feiern und Spaß haben, ein Foto mit allen machen und dann auch mit einem guten Gefühl den Blick auf Zuhause und die kommende Zeit richten. Pünktlich kommen die Eltern dazu und wir machen einen großen Abschlusskreis, bevor das große Wiedersehen beginnen kann. Etwas später sind dann alle auf dem Weg nach Hause und das große Auspacken, Ausschlafen und Erzählen kann beginnen.