Rückblick MiniLag

MiniLag – unser spontanes Zeltlager im Corona-Sommer 2020

Mit nur einer guten Woche Vorbereitungszeit war es wohl das spontanste GJW-Zeltlager. Normalerweise finden im Sommer immer 10-tägige Lager für rund 100 Kinder statt (SOLAG). Dieses Jahr wollten wir es sogar noch größer machen, mit bis zu 200 Kindern. Aber Gott entschied anders. Stattdessen wurde alles kleiner als sonst. Ein 5-tägiges Camp mit 40 Kindern und 10 Mitarbeitenden beim OKM-Freizeitheim in Uplengen. Gott weiß, warum.

Das Motto lautete: „Was heißt schon klein?“ Der biblische Impuls dazu stammte aus den Gleichnissen Jesu, nach denen unsere menschlichen Vorstellungen von „groß“ und „klein“ in Gottes Reich umgedreht werden. Und er kann dafür sorgen, dass kleine Dinge große Auswirkungen haben, wie z.B. im Gleichnis vom Senfkorn (Mt. 13,31). Wir haben genau diese Wahrheit hautnah gespürt dieses Jahr. Einige der Teilnehmenden hatten noch nie zuvor unsere Zeltlager besucht, doch dieses Jahr waren sie dabei. Wir durften staunend erleben, wie sehr die Kinder das Miteinander genossen haben, wie gut sie miteinander umgegangen sind und sich kreativ miteinander beschäftigt haben. Dabei enthielten unsere Programmplanungen so viele Lücken, und wir als Team haben immer relativ spontan entschieden, was wir machen wollen.

Dankbar schauen wir auf eine Woche mit unvergesslichen Highlights zurück: Schlafen unterm Sternenhimmel, digitale Schnitzeljagd, Spontanüberfall der Mitarbeitenden, Lagerfeuer, … Glücklicherweise mussten wir innerhalb der festen Freizeitgruppe nicht an strenge Abstandsregeln halten.